Riga 2008

Unser Wochenendtrip nach Riga.

Der gute alte Ryanair Flieger.

Ryanair Flieger

Angekommen an Rigas Flughafen fängt das Chaos an. Lettische Lats, fremde Sprache, kyrillische Schriftzeichen. Oh mann! Hoffentlich geht das gut…

RIX

Dank Ilonas guten Tipp haben wir nur 50cent für die Fahrt zum Busbahnhof bezahlt. Ein Taxi wäre für uns Touristen sicherlich teurer geworden.

Busbahnhof

Erstmal ab ins Dodo Hotel, mit der berühmten Straßenbahn Rigas…

Straßenbahn

…entlang der Elijas iela in die Jersikas iela mitten in das Vorstadtghetto Rigas. Abendlichen Begleiter an der nahe gelegenen Bushaltestelle pumpen einen nach Vodka an und grillen nachmittags im Hof ihrer Holzhütten.

Vorstadt

Haus

Azikari

Da ist unser vorübergehendes Domizil. Obwohl die Zimmer sehr einladend eingerichtet sind werden wir wahrscheinlich hier nicht viel Zeit verbringen ;-), aber irgendwo muss man ja unterkommen.

Dodo Hotel

Zimmer

Erste Anlaufstelle ist in den meisten Fällen die Oper Rigas. Von hier aus lässt sich die Altstadt gut erkunden.

oper

An der Universität vorbei geht es über den in vergangenen Zeiten künstlich angelegten und gefluteten Schutzwall über die Liebesbrücke…

LiebesbrückePaare hängen hier ein Vorhängeschloss zum Beweis ihrer Liebe an das Gitter der Liebesbrücke.

…zum Freiheitsdenkmal, der Milda.

Milda
Die Milda wurde zu Zeiten der ersten lettischen Unabhängigkeit in den Jahren 1931 bis 1935 errichtet und verkörpert den ganzen Stolz der lettischen Bevölkerung. Finanziert wurde der Bau durch Spenden aus der lettischen Bevölkerung.

Am Fuße des Denkmals werden wichtige Ereignisse der lettischen Geschichte durch verschiedene Skulpturen symbolisch dargestellt.

Die „Wächter des Vaterlands“, die „Mutter Lettland“ und „Arbeit und Familie“. Der Sockel trägt die Inschrift „Tēvzemei un Brīvībai“ (dt. „Für Vaterland und Freiheit„).

milda2

Auf der Spitze des 19 Meter hohen Obelisken befindet sich die 9 Meter große Allegorie der Freiheit, eine Statue, die die Selbständigkeit Lettlands verkörpert. Die drei Sterne in den Händen der weiblichen Figur symbolisieren die drei historischen Regionen Lettlands – Kurzeme (deutsch: Kurland), Vidzeme (deutsch: Livland) und Latgale (deutsch: Lettgallen).

Bemerkenswert ist die Ausrichtung des Denkmals: Die Statue der Freiheit blickt Richtung Westen, so wie auch alle am Fuße des Denkmals selbstbewusst und mit stolzem Ausdruck dargestellten Figurenensemble. Im Gegensatz hierzu blicken Figuren, welche mit gesenktem Haupt und in Ketten dargestellt werden, in Richtung Osten.

Dane und Ich …am Freiheitsboulevard

Die Milda befindet sich mitten auf dem Freiheitsboulevard über den man in die Altstadt gelangt.

liv-platz

Über den malerisch angelegten Livländischen Platz kommt man mitten in die belebte Altstadt Rigas. Hier entsapnnt man bei einem kühlen Bier und genießt das sonnige Frühlingswetter. Viele Kneipen reihen sich hier aneinander und bieten alles an was das Herz begehrt. Kurios ist, dass man in in Riga in der ersten Sitzreihe kein Alkohol ausgeschenkt kriegt.

livl-platz

Hinter dem Livländischen Platz befindet sich auch schon Rigas berühmtes Katzenhaus. Ein Kaufmann ließ, damals mit dem Hinterteil Richtung Gilde gerichteten, diese schwarzen Katzenskulpturen auf das Haus stellen um so seine Enttäuschung über die nicht Aufnahme in die Gilde zu zeigen.

Katze

Katzenhaus

Katz

Der Dom wurde im Jahre 1211 erbaut und ist die größte baltische Kirche.

Dom

Dom innen

Bekannte hinter dem Dom! Rigas Schwesterstadt Bremen hat der Stadt zur Erinnerung eine riesige Skulptur der Bremer Stadtmusikanten gespendet. Danke 🙂

Bremer StadtmusikantenViele fragen sich wieso der Esel denn so eine glänzende Schnauze hat?! Na ja – Man muss den Esel wohl anfassen um zu glauben, dass er aus Bronze ist…

Mütze

In unmittelbarer Nähe des Domes finden sich auch einige nette Straßenverkäuferinnen die Bernstein und verschiedene Mitbringsel verkaufen. Ich habe eine selbstgestrickte Mütze bevorzugt.

GirlsSieh an, sieh an! Da hat wohl jemand das gleiche Hobby wie ich ;-)

Vom Marktplatz aus sieht man auch schon die Petrikirche dessen Kuppel 1973 wieder aufgebaut wurde. Dabei wurde ein Aufzug eingebaut, der täglich Besucher auf die zweite Galerie des Turmes in 72 Metern Höhe bringt.

Dom Marktplatz

Von hier aus lässt sich die ganze Schönheit Rigas auf einmal erblicken.

Riga von oben

Im Laufe der Zeit wurde der Turm aus Holz insgesamt vier mal zerstört, zum ersten Mal 1666 und zuletzt am 29. Juni 1941, als Artilleriegeschosse die Kirche trafen, wodurch diese ausbrannte und der Turm einstürzte. Bei jedem Wiederaufbau wurde ein Glas von der Turmspitze geworfen. Die Anzahl der Scherben, in die das Glas zerbricht, soll die Jahrhunderte symbolisieren, die der Turm stehen bleiben wird. Beim zweiten Wiederaufbau, fiel das Glas in einen Strohhaufen und zerbrach in nur zwei Teile.

Beim letzten Wiederaufbau 1973 ist das Glas in unzählige Teile zerbrochen; man sagt deshalb, dass die Petrikirche nun bis in alle Ewigkeit stehen wird.

Der an der Westseite des Kirchenschiffs aufragende Turm grenzt unmittelbar an die „Herrenstraße“ (lett. Kungu iela) und an den anschließenden Rathausplatz mit seinem Schwarzhäupterhaus (so benannt nach einer hanseatischen Bruderschaft) mit Rolandsstatue.

MarktplatzDer Marktplatz

Roland

Die Rolandsstatue und das Schwarzhäupterhaus.

Schwarzhäupterhaus

Am Balkon des Rathauses lassen sich drei Fahnen erkennen. Die des Besetzers, die des Befreiers und die Lettische Flagge.

Rathaus

Hier soll der erste Weihnachtsbaum der Welt gestanden haben?!?
Männer mit schwarzen Hüten stellten im Jahr 1510 in Riga einen Baum auf, schmückten ihn mit Papier und verbrannten ihn anschließend – vermutlich in Anlehnung an einen alten heidnischen Neujahrsbrauch. Auf dem Platz vor dem restaurierten Schwarzhäupterhaus in Rigas Altstadt befindet sich heute eine achteckige Gedenkplatte, die jenen Ort markiert, an dem die Schwarzäuptigen ihren angeblich ersten Weihnachtsbaum dekorierten und abfackelten.

Weihnachtsbaum

Gleich hinter dem Marktplatz steht das Okkupationsmuseum…

^

… Es  wurde 1993 von der Stiftung Okkupationsmuseum (OMF) in Riga begründet. Der Bau wird von den Letten symbolisch als „schwarzer Sarg“ bezeichnet. Die etwa 100.000 Besucher im Jahr erhalten einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der über 50 Jahre dauernden Fremdherrschaft der Besatzungsmächte von 1940 bis 1991. Das Museum will jedoch nicht nur die Geschichte dokumentieren, sondern auch an lettische Schicksale erinnern und der Opfer gedenken

3 Deppen

Das martialische Denkmal vor dem Okkupationsmuseum, liebevoll auch die drei Deppen genannt…

1 Depp

Mit solchen Schuhen hier zu laufen ist schon eine Kunst!

High Heels

Von Marktplatz aus geht es bequem mit dem Bus weiter…

Bus

Bei Hesburger direkt hinter dem Livländischen Platz, gibts wohl die leckersten Burger Rigas. Mc Donald’s kann da auf keinen Fall mithalten.

Burger

Hesburgers Klo ist auch einzigartig… und wohl auch bekannt?!?

Klo

Der Bahnhof Rigas.

Bahnhof

Im Origo am Bahnhof gibt’s alles was das Supermarktler-Herz begehrt. Leider gibt es ab 22h in ganz Lettland keine alkoholhaltigen Getränke zu kaufen.

Origo

Bahnhof2

Riga

Gegenüber der Markthallen sitz eine hölzerne Figur die erst mit dem zweiten Blick ersichtlich wird.

Holzkerl

Markthallen

Die reisen großen Markthallen Rigas geben deutlich zu erkennen, daß hier zu vergangenen Zeiten Zeppeline untergebraucht wurden. Die Stahlkonstruktionen der Hallen sind wirklich beeindruckend.

Halle

In den Markthallen gibt’s erstmal ein lecker Frühstück. Brote und Wurst müssen da reichen!

Dane und ich

Kathedrale

Die orthodoxe Kathedrale Rigas. Die prächtige Goldausstattung des Inneren unterscheidet sich vollkommen von den katholischen Kirchen. Leider waren wir so früh an der Kathedrale, dass wir nicht rein konnten…

Kaserne

Die im 18.Jh. errichtete (lange) Jakobskaserne.

Ital. Botschaft

Fernsehturm

Engel und Teufel

Engel Rechts, Teufel links…

Und noch ein paar Leute unter Wodkaeinfluss.

Bum

Bums

An der Bushaltestelle

Bushaltestelle

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